Recap: Vorbereitungen für die große Reise

Langsam wird es ernst – der Tag der Abreise rückt mit großen Schritten näher. Die letzten Saiten werden aufgezogen, die Fotoapparate aufgeladen, die Instrumentenkoffer fest verschlossen und vor allem werden die kommenden zwei Wochen mit großer Vorfreude erwartet. Schon morgen wird sich eine fröhliche Menge 70 junger Musiker, bepackt mit großen und kleinen Instrumenten, am Münchner Flughafen versammeln, um die Reise nach Beijing anzutreten – zum ersten Mal geht es für das ODEON in den fernen Osten!
Der Abreise sind einige Tage intensiver Vorbereitung vorangegangen. Im Vordergrund der letzten Woche stand natürlich die Einstudierung unseres sehr umfang- und abwechslungsreichen Programmes. Täglich feilten wir mit unserem Dirigenten Julio Doggenweiler Fernández an der 5. Sinfonie von P.I. Tschaikovski, der Akademischen Festouvertüre von J. Brahms und W.A. Mozarts „Haffner“-Sinfonie. Dieses Hauptprogramm werden wir bei sechs Konzerten in China zum Besten geben – eine neue Herausforderung wird für uns nicht zuletzt die Größe der Konzertsäle darstellen. Für den kulturellen Austausch mit chinesischen Schülern bereiteten wir außerdem das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Prokofiev, das Klarinettenkonzert von W.A. Mozart und verschiedene kammermusikalische Beiträge vor. Die vielen Proben haben sich gelohnt und wir können alle auf das Ergebnis stolz sein!

Die Vorbereitung beschränkte sich aber nicht nur auf das Musikalische. Da China ein so großes, fernes, spannendes und für die meisten von uns sehr fremdes Land ist, wussten wir gar nicht so wirklich, was uns 7000 km weiter östlich erwartet. Daher bekamen wir einen informativen Vortrag von Xueli Yuan über Land und Leute, Sitten, Kultur und Geschichte Chinas. Er erklärte uns die eigenwillige Verteilung chinesischer Familiennamen, die geschichtsbedingte Dreiteilung der Gesellschaft und die Methode, mit einer Hand bis zehn zu zählen. Interessant war seine Erzählung über die sozialistische Vergangenheit unter Mao Zedong und die Kulturrevolution, die so viele Generationen geprägt hat. Auch ein paar wichtige Vokabeln brachte er uns bei: wir alle können jetzt „Hallo“ (Ni hao), „Auf Wiedersehen“, „Danke“ (Xie Xie) und „gekühltes Bier“ (bingde pijiu) auf Chinesisch sagen – damit werden sich alle Situationen elegant bestreiten lassen!

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So gut vorbereitet steht unserer großen Reise nichts mehr im Wege- wir freuen uns auf eine intensive, eindrucksvolle und musikalische Zeit in China! Und wir sind sehr dankbar über diese einmalige und besondere Gelegenheit!

Von Anna Roth

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